Der Seesaibling

Der Seesaibling (Salvelinus alpinus) gehört wie die z.B. die Seeforellen oder die Re-genbogenforellen zu den Salmonidae, den Lachsartigen. Die meisten Saiblinge, wel-chen wir in unseren Gewässern begegnen, sind stationäre Seesaiblinge. Sie stammen vom arktischen oder Wandersaibling ab, welcher wie der Lachs den grössten Teil sei-nes Lebens im Salzwasser verbringt und dann genau einmal die Flüsse rauf wandert um im Süsswasser zu laichen.
Bild SeesaiblingDer Seesaibling aber ist eher einer von der faulen Sorte und verbringt sein ganzes Leben im See. Er bevorzugt kaltes und sauerstoffreiches Wasser; hält sich deshalb meistens in der Tiefe im freien Wasser auf. Zum Laichen benötigt er kiesigen Untergrund. Dies mag wohl der Grund sein, dass man den Seesaibling im Zürichsee mit seinem schlammig bis sandigem Untergrund selten bis gar nicht antrifft. In Bergseen wie z.B. dem Marmorerasee bestehen bessere Chancen diesen schönen aber scheuen Fisch zu sichten.
Beim Laichen, was die Saiblinge je nach Gewässer zwischen Oktober und Februar ‘an die Flosse’ nehmen, verfärben sich ebendiese Flossen bei den Männchen zu rot bis orange. Wer also die Kälte nicht scheut, soll sich im Winter mal z.B. am Bodensee auf minus ein paar zehn Metern umsehen: Mit etwas Glück trifft man da auf eine muntere und farbenfrohe Gesellschaft auf Brautschau – Multicoloured speed dating quasi.

zurück zu einheimisches/natives